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Georundanter hochverfügbarer MariaDB Galera Cluster mit ProxySQL

georundantes cluster

28. April 2020

Georundanter hochverfügbarer MariaDB Galera Cluster mit ProxySQL

Einen georedundanten MariaDB Galera Cluster über zwei oder mehr Standorte aufzubauen ist aufgrund der genügsamen Bandbreitenanforderungen des wsrep-Protokolls grundsätzlich kein Problem. In vielen Konstellationen können die Knoten eines Clusters ohne nennenswerte Performance-Einbußen an unterschiedliche Standorte gestellt werden. Ausnahmen sind hier Cluster mit extrem hohen Transaktionsraten. In solchen Fällen kann die Bandbreite der WAN-Verbindung zum limiierenden Faktor werden. Eine solche Verteilung birgt aber immer die Gefahr, dass der Cluster nicht erreichbar ist, wenn die Netzwerkverbindung ausfällt und keines der einzelnen Segmente ein Quorum hat.

Ein häufiges Setup ist die Verteilung der Systeme, für die eine hohe Verfügbarkeit erforderlich ist, auf zwei Standorte, von den einer der primäre Standort (MAIN) ist. An diesem primären Standort sollen die Ressourcen verfügbar sein, auch wenn die Netzerkverbindung unterbrochen ist, und nur bei einem Totalausfall wird der sekundäre Standort (DR) genutzt, muss aber dann ohne nennenswerte Unterbrechung – bei 99,999% sind das ca. 5 Minuten pro Jahr – einsatzbereit sein.Wie man dies mit einem MariaDB Galera Cluster und dem Datenbank-Proxy ProxySQL 2.0.x erreicht wird im folgenden gezeigt.

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Upgrade auf MariaDB 10.4 - DOs and DON'Ts

18. Dezember 2019

MDB 10 4 HLogo RGBNachdem ich inzwischen einige Upgrades von MariaDB 10.3 nach MariaDB 10.4 begleitet oder durchgeführt habe hier ein paar Erfahrungen mit diesem Vorhaben. Dabei möchte ich sowohl auf das Upgrade von einzelnen Datenbankservern wie auch auf Cluster eingehen.

MariaDB 10.4 bringt eine Reihe Neuerungen, die man beim Upgrade mit berücksichtigen sollte.

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Compliance - Wie erreiche ich das?

21. Mai 2019

Regulatorische und gesetzliche Anforderungen an die Informationssicherheit und die Risiko-Management-Prozesse nehmen ständig zu. Wenn man dazu noch im internationalen Umfeld tätig ist, muss man zudem die jeweiligen landes- oder regionsspezifischen Regulatorien berücksichtigen. Dies führt sehr schnell zu einer unüberschaubaren Anzahl von Anforderungen und es drängt sich dann manchmal das Bild des Don Quichote in seinem Kampf gegen die Windmühlen auf.

Um dieses Problem zu lösen stellt sich also die Frage "Wie kann man hier eine Struktur hinein bringen und wie sieht ein lösungsorientierter Ansatz aus?" Wenn ich eines in meiner mehrjährigen Ausbildung zum NLP-Trainer gelernt habe, dann ist es dies: Weg vom Problemdenken, hin zum lösungsorientierten Denken!

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